Geschichte

Als die 10 Gründerfrauen mit ihren Kindern und dem Gastgründer Peter 1982 den Verein auf die Beine stellten, vermerkte man in den Statuten, dass der Verein Fasnachtsbräuche aufleben lassen und Guggemusig machen will. Wir sind an Umzügen, Guggefestivals, Guggegrümpi, Dorffesten, in der Fasnachtsbeiz, am Geburtstag, dem Firmenanlass, an Hochzeiten und andern Festivitäten.
Damals starteten wir mit Pauke und Cinelle neben Trompete, Horn und Posaune. Wir schlugen auf zusammengebundene umgeschnallte Büchsen, die uns den Namen "Chessler" einbrachten und ein Ersatz für die nichtvorhandene Chuchi waren.
Inzwischen haben auch wir Schlagzeugwagen, von Frauen gespielt und - wohlgemerkt - zweifach.

 

Die Kinder waren bei uns ein fester Bestandteil, 1990 beispielsweise waren wir mit 33 Kindern unterwegs.
Jedes aktive Mädchen wird mit 18 Jahren in unsere Gugge aufgenommen, die Knaben aber gleichzeitig verabschiedet. Für alle Frauen, die erst nach dem 18. Geburtstag zu uns stossen dauert unsere Probezeit 1 Jahr, dann erhält die Chesslerfrau das Chesseli mit ihrem eingravierten Namen und dem Eintrittsjahr.

 

In den letzten 10 Jahren konnten wir uns stetig entwickeln und feiern im Jahr 2007 unser 25jähriges bestehen und heute können wir stolz sein rund 25 aktive Girls und Frauen zu haben, die gut und gerne kräftig auf die Pauke schlagen. Zwischenzeitlich ist in unseren Reihen sogar das Susaphon vertreten.

 

Einmal im Jahr fahren wir an einen abgelegenen Ort um unser Probeweekend durchzuführen und haben inzwischen auch einen eigenen Anlass, der jeweils am Schmutzigen Donnerstag stattfindet. Am 16. Februar 2012 findet die traditionelle Outdoor-Chesslete statt. Unsere Ess- und Getränke-Stände verpflegen dich. Dazu gibt’s von 10 verschiedenen Guggenmusigen Sound auf zwei gegenüberliegenden Bühnen abwechselnd wie bei einem Ping-Pong Spiel. Als gemütlichen Ausklang der Fasnacht findet jeweils am "Güderi-Zischtig" unser Spaghetti-Plausch mit feinem Essen und Guggensound der 3 Guggen vom Rohrdorfer Berg und den Bänkli-Senioren statt, im 2012 neu im Restaurant zum roten Löwen, Oberrordorf.